Ev.-luth. Kirchengemeinde Hämelerwald

Herzlich Willkommen auf der Homepage der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hämelerwald.

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Neues Spielhaus im Kindergarten

Generationen von Kindergartenkindern erinnern sich noch an das zweigeschossige Spielhaus im Kindergarten. Nicht nur, dass es inzwischen etwas altersschwach geworden war, es entsprach auch in keiner Weise mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften.

Deshalb musste es letzten Sommer abgebaut werden. Zahlreiche Menschen haben durch die Gottesdienstkollekte und Geldgeschenke zum 30. Ordinationsjubiläum von Pastorin Habersack für das Spielhaus zusammengelegt, Firmen und Banken haben das Projekt großzügig unterstützt, alle zusammen haben ermöglicht, dass nun auch im Kindergarten eine formschöne Spielecke von der Firma Gansausholz steht, die schon in der Krippe die Hochebenen und den Tunnel über dem Flur gebaut habt.

Kugelbahn und Kaufmannsladen, Spielhaus und Bedienschalter, Kinderküche und Puppenecke, die detailreiche Holzkonstruktion bietet viele Spielmöglichkeiten. Die Kindergartenkinder haben sie begeistert angenommen.

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die dazu beigetragen haben!

Bild: Frau Habersack

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Reformation 500

Im Rahmen des Reformationsjubiläums lädt die ev.-luth. Kirchengemeinde Immensen im März zu zwei Vorträgen ein:

am Mittwoch, den 15.3.2017: „Luthers Judenfeindschaft, ihre Folgen und der Umgang der Kirche mit ihr“ mit Prof. Dr. Ursula Rudnick.

am Mittwoch, den 29.3.2017: „Christus schweigt nicht! Das Augsburger Bekenntnis von 1530 als Zentralereignis der Reformation“ mit Pastor Dr. Christian Bogislav Burandt.

jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrhaus Immensen, Arpker Straße 10.
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Informationen zu Wort und Musik - klicken Sie auf das Bild !!
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Bild: Frau Habersack

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„Was ist denn fair?“ - Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen

„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage.
Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag am Freitag, den 3. März 2017, ein. Wir feiern den Weltgebetstagsgottes-dienst in Hämelerwald um 18 Uhr im Martin-Luther-Haus. Zur Vorbereitung treffen sich katholische und evangelische Frauen am Donnerstag, den 2. und 23. Februar, um 20 Uhr im Pfarrhaus.
Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.
Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

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Gottesdienst am 19.2.2017 mit Superintendentin Preuschoff-Kleinschmit

Während Pastorin Habersack mit den Lektoren des Kirchenkreises zur Fortbildung in Bad Harzburg ist, leitet Superintendentin Preuschoff-Kleinschmit den Gottesdienst in Hämelerwald. 

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Kinderkirche im März

Am Sonntag, den 5. März, treffen sich die Kinder von 10-12 Uhr im Martin-Luther-Haus, um den Kalvarienberg aufzubauen. Während der Passions- und Osterzeit erinnern uns die getöpferten Szenen an die Ereignisse in Jerusalem rund um Jesu Sterben und Auferstehen: Jesu Gebet im Garten Gethsemane, ein Marktplatz, das Lagerfeuer vor Pilatus' Palast, der Weg zum Kreuz und Ostern das leere Grab.

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Wird unser (Enkel-)Kind gesund zur Welt kommen?
Neue Entwicklungen in der vorgeburtlichen Diagnostik

Wenn eine Frau ein Kind erwartet, wird sie mit einem immer vielfältigeren Angebot an vorgeburtlichen Untersuchungen konfrontiert. Neue genetische Verfahren tragen dazu bei, dass sich Erkrankungen beim Ungeborenen heute schon sehr früh diagnostizieren lassen. Seit einigen Jahren gibt es z.B. die Möglichkeit, das Down-Syndrom (Trisomie 21) bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel durch eine einfache Untersuchung des mütterlichen Blutes festzustellen. Für die Zukunft ist mit weiteren Tests auf genetisch bedingte Erkrankungen rechnen.
Was bedeuten diese Entwicklungen für schwan-gere Frauen, ihre Partner und ihr Umfeld? Vor welche Fragen werden sie dadurch gestellt? Ist es sinnvoll, möglichst früh möglichst umfassend Bescheid zu wissen? Oder steigt dadurch lediglich die Verunsicherung?
Der Vortrag geht auf neue Entwicklungen in der vorgeburtlichen Diagnostik und ihre ethische Brisanz ein. Anschließend ist Gelegenheit für Rückfragen und Gespräch.

Dienstag, 21. Februar 2017, um 20 Uhr im Begegnungszentrum
Referentin: Ruth Denkhaus Mag. Theol. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum

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Im Rahmen des Reformationsjubiläums laden die Nachbargemeinden zu zwei Vorträgen ein:

Mittwoch, den 22.2., um 19.30 Uhr im Pfarrhaus Immensen, Arpker Straße 10: „Was ich an Luther ganz toll finde – und was mich an Luther ärgert“ mit Pastor i.R. Folker Thamm

Samstag, den 25.2., um 19.30 Uhr in Baltheuers Hoff in Arpke: „Basics der Reformationsgeschichte: Was wird eigentl-ich am 31. Oktober gefeiert?“ mit Prof. Dr. Achim Behrens.

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Die Sternsinger helfen erfolgreich Kindern in Brasilien

Allen SternsingerInnen, BegleiterInnen und SpenderInnen herzlichen Dank.
Insgesamt wurden mehr als 3.000 Euro gesammelt.


Am 7. Januar vormittags waren wieder die Sternsinger unterwegs. Sie brachten den Segen Gottes in die Häuser und erbaten Spenden für Kinder in Brasilien.

Die Tagesstätte für Kinder und Jugendliche "Servico de Promocao ao Manor e à Familia" SERPAF liegt in der Stadt Sete Lagoas in Brasilien.

Viele der Landlosen sind heute noch Analphabeten und werden als billige Saisonarbeitskräfte ohne Lohngarantie gebraucht. Sie siedeln sich in den Vorstädten, den Favelas, an, wo sie in provisorischen Unterkünften oft ohne jede Infrastruktur leben. Väter verlassen auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstätte ihre Familien und so müssen die Kinder, die in dieser Umgebung aufwachsen, schon früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Sie müssen die Schule abbrechen, werden zur Arbeit geschickt oder werden völlig sich selbst überlassen. Die Kriminalitätsrate ist hoch, viele Kinder werden missbraucht. Stichworte wie Unterernährung, Drogen, Menschenhandel, Prostitution und Organhandel können das Elend oft gar nicht beschreiben. Die Kinder geraten in einen Kreislauf, aus dem sie nicht allein herausfinden.

Hier greift SERPAF. Die aus einer privaten Initiative heraus gegründete Einrichtung fängt schon die Kleinsten auf und bewahrt sie so vor dem Leben als Straßenkinder. Zurzeit werden in der christlich ausgerichteten Einrichtung zwischen 500 und 600 Kinder betreut. Sie sind zwischen 1 ½ und 16 Jahren. Die Kleinsten gehen in die Kinderkrippe. Schulkinder erhalten eine altersge-mäße Förderung im gesundheitlichen und sozialpolitischen Bereich. Es gibt eine Gruppe, die die englische Sprache erlernt, eine Computer AG, einen Kochkurs, der sich mit Fragen der gesunden Ernährung auseinandersetzt und eine Gruppe von Schülern, die sich "Jovens jornalistas" nennt und die Themen, die im Unterricht erarbeitet werden, für eine wöchentlich von SERPAF gestaltete Seite in der Stadtzeitung aufbereitet.
In Lehrwerkstätten werden berufsbildende Kurse angeboten (Nähen, Krankenpflege, Fußpflege, Kochen, Umgang mit Com-putern, Gartenbau, Schreinern und Technik). Die Freizeit wird sinnvoll durch Spiel, Sport und Interessengruppen wie kunstgewerbliches Arbeiten, Singen und Theaterspielen gestaltet.
Auch für die Eltern werden Kurse über Ernährung und Hygiene angeboten. Darüber hinaus entstand eine Kooperative für Kunsthandwerk. In einer gestifteten Backstubeneinrichtung werden die Einrichtung und viele umliegende Familien und Betriebe mit Backwaren versorgt und Jugendliche werden in das Bäckerhandwerk eingeführt.

Oft ist die warme Mahlzeit bei SERPAF das Einzige, was die Kinder zu Essen haben. Die hoch motivierten, speziell geschulten Mitarbeiter wissen sich in ihrer Arbeit anerkannt, obwohl die Bezahlung relativ niedrig ist. Sie begegnen den Kindern mit viel Liebe und Zuwendung.

Bild: Frau Habersack

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Bilder vom "Advent unterm Dach"
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Bild: Frau Walzel

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